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So hat es mit dem Entdecken groesserer Tiere hier in Ecuador doch noch geklappt. Der “Isla de la Plata” (Anlegestelle vgl. geographische Koordinaten) sei dank. Heute morgen brachte uns ein Boot mit ueber einem Dutzend weiterer Touristen und 2 Fuehrern in etwas mehr als einer Stunde dort herueber. In den ersten Augenblicken war es einfach nur eine Insel mit sproeder Vegetation, auf der scheinbar nicht viel passiert.

Aber dann begegneten uns die ersten blaufuessigen, kniehohen Voegel auf dem Pfad. Meist traf man sie in Zweier-Grueppchen, in der das Maennlein dem groesser gewachsenen Weiblein mit einem stumpfen Pfeif-Geraeusch und Nestbau zu imponieren versuchte (mit wenigen Worten und Fotos kann man das Schauspiel leider nicht einmal ansatzweise beschreiben). Dabei konnte man an die scheinbar wenig am Fliegen interessierten Tiere bis auf einen guten halben Meter heran, ohne, dass sie mit dem spitzen Schnabel nach einem zu stechen versuchten. Nach dem ersten Paerchen, bei dem wir uns noch fragten, ob es Zufall war, dass sie direkt auf dem Weg standen, begegneten uns recht schnell weitere Voegel und sogar Nester. Weil der Boden nach dem Aufheizen durch die Sonne laenger warm bleibt, bevorzugen es die Voegel direkt auf dem Boden zu nisten anstatt auf dem am Wegesrand liegenden Stroh. Die blaue Farbe ihrer Fuesse (zu sehen auf den Fotos) verdankt der Vogel seiner Nahrung, einem Fisch mit blauen Farbpigmenten. Ebenso sind Flamingos im Uebrigen rosa, da sie gerne Krabbern futtern.

Spaeter trafen wir dann auf eine weitere Vogelart, die groesstenteils schon dabei war, ihre geschluepften Kueken gross zu ziehen. Selbst schon recht gross Gewachsene des Nachwuchses versuchten sich noch unter das Federkleid eines Elternteils zu quetschen. Die Tiere liessen uns aehnlich nah an sich heran wie unsere blaufuessigen Freunde.

Der Blick eine Klippe herunter gewaehrte uns zwischendurch einen Blick auf eine Seeloewen-Kolonie bestehend aus sage und schreibe einem, von uns zuerst fuer tot gehaltenen Exemplar. Spaeter hob das Tier allerdings Flossen und Kopf. Es waere auch ziemlich schade gewesen, wenn der einzige Seeloewe, den ich bis dato gesehen habe, tot gewesen waere.

Albatrosse versteckten sich leider erfolgreich vor uns und so ging es nach gut 2 1/2 Stunden Rundgang zurueck zum Boot. Bereits auf dem Hinweg hatten unsere Guides kurz in dem fuer Buckelwale typischen Aufenthaltsbereich gehalten, aber keines des Tiere zeigte sich. Sie wiesen uns aber darauf hin, dass die Wale nachmittags eher aktiv sind. Und so war es dann auch. Schon kurz Zeit nach Verlassen der Insel konnten wir ein paar Kolosse am Horizont sehen. Also nichts wie hin mit dem Boot. Im Endeffekt kamen wir recht nah an die Tiere heran, die auch einige Male aus dem Wasser sprangen und etliche Male ihre Flossen zeigten. Einmal tauchten sie sogar sehr nah am Heck des Bootes auf, nachdem sie gut 5 Minuten untergetaucht waren und wir sie vergeblich gesucht hatten.

Zugehoerige Gallerie: Fahrt zur Isla de la Plata

— christopheraue

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